Ewa

"Nothing can take away our Memorys"

Ewa, unsere Onja, war mehr als ein Hund. Sie war ein stiller Begleiter, der mit ihrer Art längst zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden war. Am 10. März 2026 mussten wir sie gehen lassen, und seitdem fühlt sich unsere Welt ein wenig stiller an. Doch diese Stille trägt auch eine Ahnung von dem Glück, das sie uns geschenkt hat, von den Momenten, in denen sie uns mit ihrer Gegenwart getragen hat.

Sie war bis zum Schluss fit, immer präsent, nie aufdringlich, aber doch immer da, wenn man sie brauchte. Ihre Liebe zum Autofahren, zu langen Spaziergängen, zu jedem noch so kleinen Abenteuer, das sich draußen auftat, war deutlich zu spüren. Rahel und Max haben sie verwöhnt wie eine Prinzessin, und das hat sie gespürt und genossen. Sie durfte alles haben, was ihr Herz begehrte: eine eigene Couch, das beste Futter, Aufmerksamkeit, Zuneigung – all das war ihr sicher. Und doch war es nicht nur der Luxus, der sie ausgemacht hat. Es war ihr Charme, ihre Eleganz und der unwiderstehliche Blick, mit dem sie die Welt um sich herum in Staunen versetzte.

Ewa war eine bildhübsche Maus. Ihr Erscheinungsbild war charaktervoll, doch es war ihr inneres Leuchten, das alle verzauberte. Dieser Charm, der sie gewiss um den Finger wickeln ließ, hatte etwas Beruhigendes an sich – eine stille Würde, die in jeder Bewegung zu spüren war. Wenn sie auf dem Hundeplatz stand, wirkte sie souverän, sicher in ihrem Tun; als hätte sie eine innere Trainingsstimme, die ihr Wegweiser war. Auf Ausstellungen zeigte sie sich mit einer Selbstverständlichkeit, die fast schon philosophisch war: Sie lief, als ob die Zeit für sie stillstehen würde, während die Konkurrenz unscheinbarer wirkten. Und dennoch war sie nie herablassend, sondern schenkte jedem Wesen ein kurzes Lächeln aus Blicken und Bewegungen.

Zu Hause war sie unsere freudige Unruhe. Man hörte ihre Schritte in allen Ecken des Hauses, das Nasenstupsen im Gesicht, wenn man sich nur ein wenig zu lange von ihr entfernte. Und doch zeigte sie sich nie ungeduldig – sie brachte einfach die Leine oder etwas ins Maul, drückte so sanft, aber bestimmt, dass man wusste: Wir gehen jetzt, und wir gehen gemeinsam. Ihre Freude, wenn man nach Hause kam, war deutlich spürbar, als ob jedes Wiedersehen ein kleines Fest wäre. Selbst wenn der Spaziergang mal länger dauern musste oder ihr Tempo nicht schnell genug war, zog sie die Leine, nahm ein Spielzeug oder ein Stück Futter auf, half so, die Stunden zu verkürzen, bis alles wieder den vertrauten Gang nahm.

Sie hat wundervolle Nachkommen hinterlassen, eine Erinnerung an ihre Intelligenz und ihre Bestimmtheit, die Schönheit ihrer Erscheinung weiterzugeben. Manchmal hört man noch das Rascheln von Fell oder das leise Scharren ihrer Pfoten, als würde sie kurz auftauchen und sich anschließen, als wäre sie nie fort gewesen. Doch die Realität bleibt: Sie ist nicht mehr bei uns, und diese Lücke lässt sich nicht ganz füllen. Dennoch tragen wir sie in unseren Gedanken, in unserem Lachen, in stillen Momenten der Trauer. Sie hat uns so viel gegeben, und wir tragen dankbar die Erinnerung an Ewa, unsere verrückte Nudel, in unseren Herzen weiter. Du bist für immer und ewig Teil von uns.

Bilder sagen mehr wie 1000 Worte

"Liebe ist stärker als der Tod"

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